Back at home

ICH BIN WIEDER DA!!!!

Hallo mein Lieben, seit vorletztem Donnerstag bin ich wieder in Dresden und komme nun endlich dazu meinen (vorerst) letzten Blogeintrag zu schreiben. Ich habe die restliche Zeit in Melbourne intensiv genutzt, um nochmal so viel wie möglich zu erleben. Ich habe mir verschiedene Museen angesehen, habe Strände erkundet, es gab Picknicks im botanischen Garten, ich hatte nochmal etliche Shootings und vieles mehr. Mit Matt zusammen war ich auf der Great Ocean Road und es war einfach nur wunderschön. Die 243 km lange Straße geht entlang von dramatischen Steilküsten, Felsformationen im Wasser, durch einen regelrechten Dschungel, bis hin zu wunderschönen weißen Sandstränden. Wir hatten totales Glück mit dem Wetter und am heißesten Tag ging es für uns nach Torquay, wo wir an einem Surfcourse teilgenommen haben.

Great Ocean Road

Great Ocean Road

Wir vor der London Bridge

Wir vor der London Bridge

Great Ocean Road

Great Ocean Road

The 12 Apostles, von denen aber nur noch einige wenige übrig sind

The 12 Apostles, von denen aber nur noch einige wenige übrig sind.

Die Great Ocean Road führt durch den Otway National Park, dort haben wir den "Maits-Rest"-Walk gemacht. Es ging durch einen Dschungel aus Baumfarnen und riesen Bäumen

Die Great Ocean Road führt durch den Otway National Park, dort haben wir den „Maits-Rest“-Walk gemacht. Es ging durch einen Dschungel aus Baumfarnen und riesen Bäumen. Hier seht ihr einen Baum der irgendwie aus drei Bäumen besteht und ihr seht ja, dass Matt noch unter den Wurzeln steht.

Great Ocean Road

Great Ocean Road

Völlig unerwartet haben wir diesen Steinmännchen Strand gefunden

Völlig unerwartet haben wir diesen Steinmännchen-Strand gefunden

Wir haben wilde Koalas gesehen, nur wenige Meter von uns entfernt hingen 5 von den kleinen Rackern in den Bäumen

Wir haben wilde Koalas gesehen. Nur wenige Meter von uns entfernt hingen 5 von den kleinen Rackern in den Bäumen.

Ich hatte ja gehofft, dass ich auf dem Trip auch mal Kängurus sehe, aber leider gab es nur tote Wallabees im Straßengraben :'(. Naja dafür haben wir aber Koalas gesehen und da es das erste Mal für mich war, habe ich mich darüber natürlich unheimlich gefreut. Ich möchte also jedem ans Herz legen…wenn ihr in Victoria seid, macht unbedingt die Great Ocean Road, die Natur ist der Wahnsinn.

In Melbourne hatte ich dann noch ein Shooting mit einem befreundeten Fotografen aus Dresden, Tobias Ritz. Wir sind in den botanischen Garten und haben dort, zusammen mit der Hilfe seiner Freundin ein Fashion Editorial geschossen.

Hier ein kleiner Vorgeschmack (ist nur vom Kamerabildschirm abfotografiert)

Hier ein kleiner Vorgeschmack (ist nur vom Kamerabildschirm abfotografiert)

Einen Tag später durfte ich dann noch mit dem sehr begabten Niv Novak aus Melbourne arbeiten und wir haben natürliche Portraits für seine Ausstellung fotografiert.

Hier ein erstes Ergebnis von dem großen Kampagnen-Shooting für Godwin Charlie, welches ich im Dezember hatte

Hier ein erstes Ergebnis von dem großen Kampagnen-Shooting für Godwin Charlie, welches im Dezember stattfand. Schaut doch einfach mal rein: http://godwincharli.com

Naja neben verschiedenen Modeljobs, hieß es auch nochmal Flyer verteilen auf einer Hochzeitsmesse im wunderschönen Royal Exhibition Building in den Carlton Gardens. Ich habe dort Werbung für einen Zahnarzt zum Bleeching gemacht. Das war natürlich nicht ganz schlecht, ein ganzes Wochenende Hochzeitskleider ansehen und ich habe auch zum ersten Mal eine Modenschau vom Publikum aus gesehen. 

An einem anderen Abend bin ich mit Matts Cousine zum Moonlight Cinema gegangen. Mitten im botanischen Garten steht für einige Monate (ähnlich wie die Filmnächte in Dresden) eine aufblasbare Leinwand und Sitzsäcke werden für die Zuschauer bereitgestellt. Jeder bringt sich sein Picknick mit und vor der Kulisse der Stadt werden die aktuellen Kinofilme gezeigt. Gigantische Fledermäuse fliegen aus den Park und die Atmosphäre unter den Sternen ist einfach nur perfekt.

Auf dem Heimweg vom Moonlight Cinema stand auf einmal dieses süße Possum neben mir...mitten im Stadtzentrum

Auf dem Heimweg vom Moonlight Cinema stand auf einmal dieses süße Possum neben mir…mitten im Stadtzentrum

Am vorletzten Abend bin ich mit meiner Freundin aus Arizona, ihrer Schwester und dem Schwager in den Rialto Tower in die Lui Bar gegangen, um mir nochmal einen Überblick über Melbourne zu verschaffen. Dort haben wir es uns dann bei Cocktails gut gehen lassen und anschließend sind Jess und ich in den Spice Market Club gegangen und haben uns die Seele aus dem Leib getanzt.

Hier war ich mit Jess, ihrer Schwester und ihrem Schwager in der Uli Bar im Rialto Tower (sehr empfehlenswert). Mit Blick über ganz Melbourne kann man es sich da oben bei Cocktails gut gehen lassen

An einem Tag habe ich dann noch eine Bootstour über den Fluss bis in die riesige Bucht vor Melbourne nach Williamstown gemacht. Das ist ein wunderschöner Ausflug und Williamstown ist wirklich sehenswert. Ich bin ewig am Strand langgelaufen und konnte Melbourne mal vom Weiten sehen.

überall in Melbourne gibt es Parks. Fast jedes Viertel bzw. jeder Bezirk hat seinen eigenen Park und diese sind immer sehr gepflegt. Das hier ist der botanische Garten in Williamstown.

überall in Melbourne gibt es Parks. Fast jedes Viertel bzw. jeder Bezirk hat seinen eigenen Park und diese sind immer sehr gepflegt. Das hier ist der botanische Garten in Williamstown.

Lecker Brunchen mit Jess und ja das ist australischer Standard. Es wird mir fehlen

Lecker Brunchen mit Jess und ja das ist australischer Standard. Es wird mir fehlen

Hier war ich zum Night Market des Queen Victoria Markets. Es gab Speisen aus allen Ländern und Live-Musik. Fast ein bisschen wie BRN.

Hier war ich zum Night Market des Queen Victoria Markets. Es gab Speisen aus allen Ländern und Live-Musik. Fast ein bisschen wie die BRN.

Picknick im botanischen Garten (der im Übrigen 5 Minuten von meiner Wohnung entfernt ist) mit den weltberühmten australischen TimTams yomyomyom

Picknick im botanischen Garten (der im Übrigen 5 Minuten von meiner Wohnung entfernt ist) mit den weltberühmten australischen TimTams yomyomyom

Im hauseigenen Pool chillt es sich halt doch am besten. Vor allem wenn noch Freunde da sind und man es sich mit Wider gut gehen lassen kann.

Im hauseigenen Pool chillt es sich halt doch am besten. Vor allem wenn noch Freunde da sind und man es sich mit Cider gut gehen lassen kann.

Kommen wir nun zu einem kleinen Fazit: Ich bin sooooo froh, dass ich es gemacht habe und diese Erfahrung sammeln konnte. Melbourne ist eine Stadt, in die man sich nur verlieben kann, es ist immer irgendwo was los, die Stadt selber ist wunderschön und die Menschen sind auch sehr freundlich. Ich dachte mir, ich stelle mal einen kleinen Vergleich zwischen Melbourne und Deutschland (Dresden) auf. Dabei geht es mir jetzt nicht um das, was alle wissen (mehr Einwohner blablabla), sondern eher um Verhaltensweisen oder Dinge die einfach anders ablaufen.

  • wie bereits gesagt die Menschen sind sehr freundlich und es ist völlig normal, wenn die Kassiererin dich fragt, ob du einen guten Tag hattest. Gefühlt jede Konversation fängt mit „Hey, how are you?“ an. Man gewöhnt sich recht schnell daran, allerdings ging mir dieser oberflächliche Smalltalk manchmal auf den Sack. Grade wenn man es eilig hat!
  • die Café und Restaurant Kultur! Die hipsten Cafés sind in den verwinkelsten Gassen und selbst in der allerletzten Spelunke kriegst du einen Kaffee der besser schmeck als bei Starbucks. By the way: in Melbourne mussten 8 Starbucks zumachen, da der Kaffee überall so gut ist. Melbourne = Australiens Kaffeemetropole
  • es ist teuer…verdammt teuer. Allerdings verdient man auch viel mehr. Die Miete, die ich pro Woche bezahlt habe, bezahle ich hier in Dresden im Monat. Eine Monatskarte kostet 130$ usw. … kein Kommentar.
  • man kann keinen Alkohol auf offener Straße trinken, das wird direkt auf die Contra-Australien-Liste geschrieben. Wir mussten uns dann in einer Gasse verstecken, um unsere letzten Cidres auszutrinken….so ein Blödsinn. Als es dann nachts mit dem Taxi (direkt nächster Minuspunkt, ab um eins fahren so gut wie keine öffentliche Verkehrsmittel mehr…Hallo??????) wieder nach Hause ging, hat die Polizei eine Straße komplett abgesperrt und jeder der vorbei wollte musste pusten. Naja so kann man auch Stau erzeugen…
  • weil ich grade vom Nachtleben spreche: Wenn ein Club schließt und sie die letzten Gäste rausschmeißen müssen, bekommt jeder eine Wasserflasche und das ist normal. Finde ich top!
  • Sportevents werden total gehypt und dafür gibts auch schon mal einen Tag frei.
  • Die Leute sind auch extrem entspannt, auch auf Arbeit. Bei diesem Punkt weiß ich nicht, ob es pro Australien ist oder contra. Klar ist es schön wenn man mit jedem Kollegen ein entspanntes Gespräch auf Arbeit führen kann. Aber wirklich effizient ist das nicht. Nur mal so als Beispiel: Ich hatte ein Shooting, was für 3 Stunden angesetzt war und nach einer Stunde haben wir erstmal Kaffeepause über eine halbe Stunde gemacht.
  • CONTRA: die gottverdammten Fliegen!!!! Es gibt so viele Fliegen dort (und in der Stadt geht das noch) und die fliegen dir permanent in die Ohren, Nasenlöcher oder Mund. Die Miestfiecher gab es sogar in der Straßenbahn. Unglaublich!!!!
  • Der Multikulti dort, klar es ist eine Metropole und in Metropolen ist es wahrscheinlich immer so. Aber für mich war es neu, mit Menschen aus allen Nationen zusammen zu leben.
  • Die Hitze. Im Sommer werden es gut und gerne mal 45° und aus diesem Grund ist auch so gut wie jedes Haus mit einer Klimaanlage ausgestattet. Man gewöhnt sich relativ schnell an die Wärme, aber aufgrund des Ozonloches kann man das Haus ohne Sonnencreme nicht verlassen. Gott sei Dank ist es in Melbourne recht windig (empfand ich zumindestens so). Allerdings ist das Wetter in dort sehr wechselhaft und wird gerne mit „four seasons in a day“ (Vier Jahreszeiten an einem Tag) beschrieben.

Und hier mal noch ein paar Eindrücke von der Stadt:

The Shrine of Remembrance - eines der größten Kriegsdenkmäler in Australien, welches ich von meinem Zimmer aus sehen kann.

The Shrine of Remembrance – eines der größten Kriegsdenkmäler in Australien, welches ich von meinem Zimmer aus sehen konnte.

Der Blick von der Shrine of Remembrance

Der Blick von der Shrine of Remembrance

Blick vom Boot aus Richtung Stadtzentrum

Blick vom Boot aus Richtung Stadtzentrum

Der Eingang zu meinem Haus. War ein bisschen, wie in einem Hotel zugegebenermaßen

Der Eingang zu meinem Haus. War ein bisschen, wie in einem Hotel zugegebenermaßen

Zu guter Letzt möchte ich euch noch einen kleinen Ausblick geben. Ich bin seit Montag in meinem Praktikum und werde dieses in den kommenden 13 Wochen absolvieren. Anschließend schreibe ich noch meine Bachelorarbeit in dem Unternehmen und beende endlich mein Studium (naja gut den Bachelor). Danach geht es wieder los in die weite Welt und ich werden meinen Blog weiterführen. Bis dahin wünsche ich euch eine wundervolle Zeit. Ich hoffe es geht euch allen gut und sende euch viele liebe Grüße.

CHEERS!!! Eure Gina

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